Die Blecharbeiten sind erledigt, die Achsrahmen sind beim Gussbad-Verzinken – somit geht der Mini zum Lackierer, der sich auch um alle Vorarbeiten kümmert. Nicht, dass es am Ende heißt, das wäre meine Schuld oder das liegt an der schlechten Vorarbeit ^^.

Die Wartezeit habe ich genutzt um einige Teile in Wagenfarbe zu lackieren. Viele Kleinteile habe ich ohne “Dokumentation” bearbeitet. Zum Glück habe ich wenigstens einige Bilder vom Tank gemacht. Dieser war leider schon ein wenig am Rosten und nachdem jeder einen schwarzen Tank hat, sollte es für mich eben ein weißer sein.

Wochenende vorbei und ich will euch den Mini fertig lackiert natürlich nicht vorenthalten.

Der Mini ging ohne weitere Vorarbeiten zum Lackierer und wurde nur teilweise verzinnt. Alle weiteren Vorarbeiten (Spachtel, Füller etc.) habe ich bewusst dem Profi überlassen. Falls am Ende ein Fehler im Lack auftritt, war es sicher nicht meine Schuld.

Bewusst habe ich auch die Verbindung von Kotflügel und Windleitblech/Scheibenrahmen anders behandeln lassen als vielleicht üblich. Meistens wird in den Spalt Karosserie-Dichtmasse geschmiert und darüber dann lackiert. Nachdem aber immer Bewegung in so einem Spalt ist, springt oder reißt der Lack und der Mini fängt an dieser Stelle an zu gammeln. Also war mein Gedanke: Rostschutz/Grundierung und Lack und danach mit einer flexiblen Masse versiegeln, die auch die Bewegung ausgleicht bzw. aushält. Nachdem das ganze Auto schon weiß und schwarz war, passt auch der schöne schwarze Streifen da hin. Der Kleine fährt seit der IMM in England und an dieser Stelle ist absolut kein Riss und somit auch keine sichtbare Rost- oder Blasenbildung. Ich bin sehr zufrieden mit der Lösung.